Gespeichert von nearbees am Do., 30.07.2020 - 13:52

Heimische Honigsorten im Überblick

Honigsorten

Honig ist gleich Honig? Ganz und gar nicht! Jede Honigsorte hat besondere und einzigartige Charakteristika. Aussehen, Konsistenz, Geruch und Geschmack variieren je nach Sorte und Herkunft, wodurch es eine Vielzahl heimischer Honige zu entdecken gibt. Zudem variieren die Inhaltsstoffe bzw. deren Zusammensetzung, sodass die einzelnen Honigsorten ganz verschiedene “Einsatzgebiete” haben:

Gesundheit, Fitness, Körperpflege und natürlich Kochen, Backen und Verfeinern. In unserer Honigsorten Übersicht kannst Du nachlesen, wodurch sich die einzelnen Sorten auszeichnen, wie sie sich verwenden lassen und Deinen persönlichen Lieblingshonig von den Bienen nebenan bestellen.

Heimische Honigsorten

Waldhonig

Waldhonig

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Sommerliche Blumenwiese

Blütenhonig

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Biene auf gelbem Raps

Rapshonig

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Rosafarbener Klee auf Wiese

Kleehonig

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Bienen an Lindenbaum

Lindenhonig

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Rosafarbenes Heidekraut

Heidehonig

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Biene an weißer Akazienblüte

Akazienhonig

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Blüten auf einer sommerlichen Wiese

Sommertrachthonig

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Gelber Löwenzahn

Löwenzahnhonig

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Tannenwald von oben

Tannenhonig

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Lila Phaceliablüten

Phaceliahonig

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Buchweizen vor blauem Himmel

Buchweizenhonig

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Unterscheidungskriterien bei Honigsorten

Besondere Inhaltsstoffe sorgen für einmaligen Honig

Jeder Honig, egal ob aus Nah oder Fern, ist in seinen Eigenschaften wie Nektarquelle, Herkunft, Geschmack, Geruch, Konsistenz und Farbe einzigartig. Ausschlaggebend dafür sind vor allem die inhaltlichen Bestandteile der jeweiligen Honigsorte. Honig besitzt über 200 Inhaltsstoffe wie Enzyme, Frucht- und Traubenzucker, Wasser, Vitamine, Pollen, Aminosäuren oder Proteine. Die individuelle Zusammensetzung macht aus, wie ein Honig schmeckt, riecht und aussieht. So ist beispielsweise das Verhältnis von Frucht- und Traubenzucker verantwortlich für die Konsistenz des Honigs und entscheidet, ob der Honig lange flüssig bleibt oder schnell auskristallisiert.

Der Unterschied zwischen Blütenhonig und Honigtauhonig

Honigsorten werden in zwei grundlegende Kategorien unterteilt, die sich darin unterscheiden, was genau Bienen für den Honig sammeln: Waldhonige, auch Honigtauhonige genannt, und Blütenhonige. Waldhonig kann geerntet werden, wenn Bienen Honigtau sammeln, der von Blattläusen oder Schildläusen produziert wird. Die kleinen Insekten saugen den Saft von Blättern oder Nadeln und scheiden im Anschluss eine zuckrig-süße Flüssigkeit aus – den Honigtau. 
Dieser wird von den Bienen wie Nektar aufgenommen und im Bienenstock zu Honig weiterverarbeitet. Aufgrund des Honigtaus bleibt Waldhonig länger flüssig und hat eine dunkle Farbe. Neben dem Waldhonig, welcher Honigtau von verschiedenen Bäumen enthält, gibt es auch auch spezielle Honigsorten wie Eichen-, Tannen- oder Fichtenhonig.

Honigbiene auf Löwenzahn

Blütenhonig wird aus dem Nektar verschiedener Blütenpflanzen gewonnen. Dabei kann es vorkommen, dass hauptsächlich Nektar einer einzelnen Blütenpflanzenart gesammelt wird, wodurch der Honig als sortenrein ausgewiesen werden kann. Ist der Honig eine Nektarmischung verschiedener Pflanzen, wird er meist als „Blütenhonig“ oder etwas spezifischer als „Frühjahrsblütenhonig” oder „Sommerblütenhonig“ klassifiziert. Aber auch diese Mischhonige können sich stark in Geschmack und Aussehen unterscheiden. Das hängt davon ab, wie hoch die Anteile der jeweiligen Trachtpflanzen sind. Honig, der zum großen Teil aus Honigtau hergestellt wird, ist oft zähflüssig und kristallisiert langsam. Blütenhonig hingegen kann unterschiedliche Konsistenzen besitzen: flüssig, schnell kristallisierend, cremig, geleeartig, fest.

Zahlen, Fakten & Wissenswertes

Drei Mal um die Welt

3 Mal um die Welt

Für 500 Gramm Honig müssen Bienen im Schnitt 120.000 km zurücklegen, also etwa 3 Mal um die Welt fliegen.

Starkes Fliegengewicht

Starkes Fliegengewicht

Eine Biene wiegt etwa 100 Milligramm, kann aber bis zu 50 Milligramm Honig transportieren - die Hälfte ihres Körpergewichts.

Nomes est omen

Nomen est omen

Die germanische Form des Wortes “Honig” beruht auf der indogermanischen Wurzel *knəko–, was “goldfarben” bedeutet. 

Ein fairer Abschlag

Ein fairer Abschlag

Von etwa 300 kg Honig, die ein Volk jährlich produziert, werden nur ca. 30 kg entnommen. Den Rest des Honigs benötigen die Bienen selbst.

Wie entstehen Honigsorten?

Eine treue Seele: die blütenstete Honigbiene

Wenn Honig als Sortenhonig einer bestimmten Pflanzenart klassifiziert werden soll, muss er überwiegend oder vollständig aus dem Nektar einer Blütenpflanze bestehen. Doch wie kommt so eine Sortenreinheit zustande? Kaum eine Imkerin kann kontrollieren, welche Blüten ihre Bienen anfliegen. Allerdings hat die Honigbiene im Gegensatz zu anderen Nektarsammlern eine besondere Eigenschaft, die bei der Entstehung von Honigsorten unabdingbar ist – sie ist blütenstet.

Honigbiene sitzt auf Honigwabe

Bienen bevorzugen stets den Nektar von ein und derselben Blütenpflanze. Erst wenn diese Nahrungsquelle versiegt ist oder die Blütezeit der Pflanze zu Ende geht, wechseln sie die Blütenart. Genau diesen Zeitpunkt muss die Imkerin abpassen und ihre Bienen sowie deren Umgebung dafür gut im Auge behalten, wenn sie sortenreinen Honig ernten möchte.

Pollenanalyse im Labor 

Erfahrene Imkerinnen können ihren Honig anhand der oben genannten Unterscheidungskriterien als bestimmte Honigsorte bestimmen. Möchte die Imkerin allerdings eine genaue Sortenanalyse ihres Honigs, muss sie ein mikroskopisches Pollenabbild in einem Labor erstellen lassen. So kann exakt bestimmt werden, welcher und wieviel Nektar und Pollen in ihrem Honig enthalten sind. Allerdings ist diese Methode für Hobbyimkerinnen mit kleinen Honigmengen oftmals zu teuer, weshalb sie ihren Honig als „Blütenhonig“ ausweisen. 

Beim Kauf von Honig über nearBees.de kannst Du Dich auf den Profilen unserer Imkerinnen genauer informieren, welche Nektarquellen im Flugradius der Bienen vorhanden sind.

Entdecke Honigsorten aus Deiner Heimatregion

Selbst wenn die ein oder andere Honigsorte importiert werden muss, hat Deutschland eine Vielzahl leckerer, regionaler Honigsorten zu bieten. Du hast zum Beispiel einen großen Wald in der Nähe? Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass es auch Waldhonig aus Deiner Nachbarschaft gibt. Wenn Du aus dem Fenster schaust, siehst du ein gelbes Meer aus Rapsfeldern? Dann kannst Du mit Sicherheit Rapshonig von einem Imker aus Deiner Nähe kaufen. Um herauszufinden, welche Honige aus Deiner Region angeboten werden, kannst Du einfach Deinen Heimatort bei nearBees.de eingeben und die Honigkarte durchforsten. Starte eine leckere Erkundungstour durch Deine Nachbarschaft und entdecke die Besonderheiten der einzelnen Honigsorten.

Honigbiene sitzt auf Rapsblüte

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Zwei Bienen auf einer Wabe

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